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Trosky - eine Dominante vom Böhmischen Paradies
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Prachover Felsen
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Jiciner Marktplatz
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Jicin - Kirche des hl. Ignatius
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Die Burg Kost
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Loucna Hora
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Turnauer Marktplatz
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Turnov - die Jungfrau-Maria-Kirche
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Das Böhmische Paradies
Böhmisches Paradies wird die malerische Landschaft zwischen Turnov und Jicin genannt. Es gehören dazu so schöne Winkel wie die Prachover Felsen, die Groben Felsen, Trosky, die Gegend von Sobotka und Mnichovo Hradiste und teilweise auch von Mlada Boleslav.
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Den Namen für dieses Gebiet verwendeten allmählich in den Siebzigerjahren des 19. Jhs. Kurgäste in Sedmihorky bei Turnov, die diese Gegend für die zweifellos schönste in ganz Böhmen hielten.
Flächenmäßig handelt es sich um nicht allzu ausgedehntes Gebiet, es ist aber reich an Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten: romantische Felsen, malerische Täler, Volksarchitektur, Burgen und Schlösser, Kirchen, rare Minerale, botanische Attraktionen u.a.
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Das ganze Gebiet mit gut markierten Wegen und einem dichten Netz von Straßen und Eisenbahnlinien, gemeinsam mit eingerichteten Hotels und Restaurants - das sind gerade ideale Bedingungen für Touristik zu jeder Jahreszeit.
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Ausflugsempfehlungen
Prachover Felsen
- Tor in das Böhmische Paradies - sind die bekannteste Felsenstadt in den Quadersandsteinen der Böhmischen Tafel, liegen zwischen 350 und 450 Meter über dem M. Als ein typisches Beispiel einer Sandsteinfelsenstadt wurden sie bereits 1933 zu einem staatlichen Naturschutzgebiet erklärt. Außer den Sehenswürdigkeiten der Natur verfügen sie auch über zahlreiche (prä)historische Denkmäler, z.B. Ausgrabungen, Funde von Brand- und Skelettgräbern, Reste der Schutzwälle ursprünglicher Befestigung, Grabhügel usw.
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Der Sandsteinmassiv entstand auf dem Grund des Kreidemeeres in Mesozoikum. Nach der Regression wurden die angeschwemmten Sandsteine durch die Basaltkuppen Svincice, Velka Hura und Privysiny vor dem Wasser geschützt. Die Wirkung von Regen, Temperaturschwankungen und Wind bildete in dem weichen Sandstein die verschiedensten Formationen und Gestalten.
Dank dem einfachen Zugang ist das Gebiet der Prachover Felsen zum gefragten touristischen Ziel und einem Luftkurort geworden, auch Bergsteiger finden hier manches Übungsterrain.
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Hinsichtlich der Schäden und Devastierungen, die in diesem bekannten Naturreservat unter dem Einfluss zu starken touristischen und sportiven Verkehrs während der letzten Jahre entstanden waren, ist das Verlassen der markierten Wege streng verboten worden.
Touristische Ausnutzung der Prachover Felsen beginnt 1879, als Vojta Naprstek mit seinen Freunden eine Wanderfahrt aus Prag in die Prachover Felsen organisiert. Bergklettern betreibt man hier seit 1904, im Jahre 1924 wird in Jicin der Klub der tschechischen Alpinisten gegründet.
In den Prachover Felsen führen auf 217 Felsentürme Kletterwege verschiedener Schwierigkeitsstufen (I. die einfachsten bis X. die schwierigsten).
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Die Stadt Jicin
Bezirksstadt, 17 000 Einwohner, Stadt unter Denkmalschutz, Eintrittstor in das Böhmische Paradies und vor allem in die Prachover Felsen. Sie hat eine reiche Geschichte und Gegenwart. Den größten Aufstieg verzeichnet sie unter der Herrschaft Albrechts von Valdstejn (Wallenstein), der ein neues Schloss errichten lässt und mit der Umgestaltung der Landschaft beginnt. Er legte ein ausgedehntes Gehege mit einem Lustgarten und einer Loggia an, zu der aus der Stadt eine vierreihige, 1,7 km lange Lindenallee führt. Das Panorama von Jicin bilden in der Richtung von Süden Velis, St. Anna, Brada, Cerovka, Zebin, Tabor, Zelezny, Bradlec und Kumburk. Auf einem verhältnismäßig kleinen Raum sieht man viele landschaftliche Schönheiten, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten.
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Die gotische Burg Kost
Etwa 4 km nordöstlich von Sobotka, Ende des 14., Anfang des 15. Jhs.gegründet von einem Spross der Familie Markvartic. Besucher können bei der Besichtigung die Schwarze Küche im Renaissancestil oder eine Waffenausstellung besuchen. Zurzeit ist die Burg im Besitz der Familie Kinsky.
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Mladejov in Böhmen
Gemeinde mit einer gotischen Kirche aus dem 14. Jh., barock umgebaut 1786, mit einem hölzernen Glockenturm
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Loucna Hora
Interessante Holzkirche
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Rovensko pod Troskami
Ein 1407 an der Siedlung Tyn gegründetes Städtchen. Mitte des 14. Jhs. gegründete Kirche des hl. Wenzels, Kirchenschiff im 16. Jh. angebaut. In der Kirche eine Renaissanceempore und Baptisterium aus dem Jahre 1575. In dem hölzernen Glockenturm, ursprünglich 1636 gebaut, drei sog. Rebellenglocken, mit nach oben zeigenden Klöppeln, stammen aus dem 17. Jh. Bewegt werden sie durch ein Tretwerk.
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Turnov
Die Stadt wurde Mitte des 13. Jhs. von Jaroslav und Havel aus dem Geschlecht der Markvartic auf einem Bergvorsprung über dem Fluss Jizera gegründet. Sie entwickelte sich zu einem bedeutenden Handels- und Handwerkszentrum. Schleifen der Edelsteine und einzigartige Schmuckherstellung aus den böhmischen Granaten machten Turnov in der ganzen Welt berühmt. 1884 wird hier eine Schmuckmacherschule gegründet, die einzige ihrer Art in Europa. Erhaltenes Renaissancerathaus aus dem Jahre 1526 wurde einige Male adaptiert. Gotische Kirche des hl. Nikolaus aus dem 14. Jh. wurde im Renaissancestil und 1722 barock umgebaut. Eine Dominante der Stadt stellt die neugotische Jungfrau-Maria-Kirche aus dem 19.Jh. dar, mit unvollendetem Turm. Die Kirche des hl. Franz von Assisi aus dem 17. Jh. wurde einige Male durch Feuer zerstört und Anfang des 19. Jhs. zuletzt umgebaut. Stadttheater aus den Jahren 1872 - 1874 stellt eine verkleinerte Nachgestaltung des Ständetheaters in Prag dar. In dem Böhmisches-Paradies-Bezirksmuseum umfangreiche Edelsteine- und Schmuckausstellung, geologische, historische und ethnografische Exposition. Einzigartiges Panoramabild von Mikolas Ales "Niedermetzeln der Sachsen unter dem Groben Felsen". Zu den häufigen Ausflugszielen gehört das Schloss Hruby Rohozec, die Burg Valdstejn und der Dlask-Gutshof in Dolanky bei Turnov. Sitz der Verwaltung des Naturschutzgebietes Böhmisches Paradies.
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